VILLAGERS (IRL)
+ DANIEL BENJAMIN (D)


Aus dem Festsaal Kreuzberg ins Lido verlegt.


Mo 15.11.2010 | Doors 20:00h Start 21:00h

Das entfernte Flirren einer Orgel, unheimliche Streicher und fallende Klavierläufe lassen zunächst an einen Hitchcock-Soundtrack denken, bevor eine sanfte Stimme fragt: „Have you got just a minute? / Are you easily led? / Let me show the backroom / Where I saw the dead / Dancing like children on a midsummer morn / And they asked me to join“. Conor J. O’Brien alias Villagers schreibt seine ersten Songs mit zwölf Jahren auf einer geliehenen Akustikgitarre. „Seltsam genug“, meint er heute, „die Anfangszeile lautete: ,When I’m walking down these streets, I feel like a monkey in the Arctic‘“. (Domino Records hätte ihn aber auch ohne diese Reverenz gesignt.) Als Villagers ist er übrigens mit Band unterwegs: Gitarrist Tommy McLaughlin, Schlagzeuger James Byrne, Bassist Danny Snow und Cormac Curran und manchmal auch David Crean am Keyboard und Richie Egan von den Dubliner Bands The Redneck Manifesto und Jape, sorgen dafür, dass O’Brien nicht dem Solipsismus anheimfällt.




15.11.2010

Sich selbst überraschen

Band kaputt, den Kummer weggesoffen. Am nächsten Morgen aufgewacht und gleich den ersten Song für ein neues Projekt geschrieben. Das ist die Geschichte der Villagers, die das Vehikel für die Lieder von Conor J. O’Brien sind. Der Ire hat viel gelernt übers Songwriting, auch wenn er erst zwei Platten sein Eigen nennt. Sein Geheimnis: „Man darf das alles nicht zu ernst nehmen.“

21 Uhr, Lido, Cuvrystr. 7, Kreuzberg