

Donnerstag, 3. März, 20:00 Uhr, C-Halle | Berlin - Tempelhof
White Lies
mit neuem Album auf Tour
Hymnenartige
Melodien, sphärische Synthesizer-Gebilde und eine dunkle,
theatralische Stimme, die sich scheinbar irgendwo zwischen Dave Gahan
und Ian Curtis verloren hat. Die White Lies sind tief mit dem 80er
Jahre New Wave Sound verwurzelt.
Harry McVeigh (Stimme, Gitarre), Charles Cave (Bass) und Jack
Lawrence-Brown (Schlagzeug) sind jedoch alles andere, als düster
und theatralisch. Eher sympathisch verspielt. Das merkt man vor allem
dann, wenn sie begeistert von ihrer ersten Welttournee berichten:
„Die beiden Auftritte in der Brixton Academy waren für uns
absolute Highlights. Eine Art Heimspiel, und es fühlte sich
einfach nur grandios an, in einer Konzerthalle zu stehen, in die wir
früher schon immer gepilgert sind, um uns irgendwelche Bands
anzuschauen. Dazu kommt, dass die Produktion der beiden Shows einfach
gewaltig war: Wir fühlten uns plötzlich wie eine richtig
professionelle Band. Mit einem Mal waren wir ein richtig großes
Ding.“
„Großes Ding“ trifft es in der Tat ganz gut:
„To Lose My Life“ stieg im Januar 2009 auf Anhieb auf Platz
1 in die UK-Charts ein und sollte sich weltweit 750.000 Mal verkaufen.
Im Anschluss ging die dreiköpfige Band direkt auf Welttournee und
spielten sich sogar in Japan und Mexiko die Finger wund. Zurück in
der Heimat wollen die Drei einen Gang zurückschalten und all die
Einflüsse, ob personelle und musikalische, verarbeiten. Doch
daraus wurde leider nichts. Denn Sänger Harry McVeigh und
Songschreiber Cave sprudelten nahezu über vor Ideen und schafften
es nicht einmal mehr ins Studio, sondern setzten sich direkt Zuhaus vor
den PC und spielen erste Töne ein.
So ist es nicht verwunderlich, das die gesamte Produktion nicht mehr
als drei Monate in Anspruch genommen hat. Kein stundenlanges
Herumgetüftel und kein hektisches Suchen nach der perfekten
Richtung oder dem todsicheren Hit.
Die White Lies haben mit der Unterstützung des Erfolgsproduzenten
Alan Moulder sich selbstsicher und kreativ an die berüchtigte
zweite Platte gewagt und gewonnen.
Als erste Single erscheint der überdimensionale und druckvolle
Track „Bigger Than Us“. Der Titel sagt eigentlich schon
alles.
McVeigh meint dazu:
„Der Song hat einen ganz schön massiven Refrain. Ein
perfekter Song fürs Radio ist das. Mir ist schon klar, dass das
jetzt so klingt, als würden wir uns einen Kopf über das
Hitpotenzial einzelner Tracks machen, aber was bitte soll daran schon
falsch sein?! Wir sind nun mal eine ehrgeizige Band. Wir wollen nur die
besten Songs auf unserem Album haben.“
Ob ihnen das gelungen ist und wie sich das neue Material live
anhört, kann man am 03.03.2011 in der Columbiahalle herausfinden.
support: Crocodiles


Donnerstag, 3. März 2011 02:33
Alternativ-Rock aus London: White Lies
"Ritual"
ist erst das zweite Album der Alternativ-Rocker White Lies - doch es
wurde mit großer Spannung erwartet. Nun stellen die drei Musiker
es in Berlin live vor.
Vor zwei Jahren
kamen sie mit ihrer Debütscheibe "To Lose My Life" gleich in die
europäischen Charts, im Heimatland England sogar auf Platz eins.
White Lies, das sind Sänger und Gitarrist Harry McVeigh, Bassist
Charles Cave sowie Schlagzeuger Jack Lawrence-Brown (Drums).
Ungewöhnlich an den White Lies ist sicherlich die Tatsache, dass
für die Texte der Bassist zuständig ist. Energie, Ruhm,
Frieden, Ruhe, Sex, Religion, Fehler, Leidenschaft, Brüche, Makel,
Herz, Seele - um all das geht es auf "Ritual". Manchmal sogar um noch
mehr. Und manchmal um einen Tick weniger. Verarbeitet wurden vor allem
die Eindrücke der ersten Tournee.
Nach dem Konzert in der C-Halle sollen die Musiker im 3 Schwestern (Mariannenplatz 2) Electro auflegen.


03.03.2011
BOMBASTROCK
White Lies
Spannung liegt
in der Luft vor der Live-Premiere des neuen Albums der White Lies. Denn
die Studiozeit, die das zweite Werk „Ritual“ gekostet hat,
raubte der jungen Band die Ausgelassenheit, mit der sie zuletzt
unterwegs war. Der komplexe Bombast-Sound lässt sich nicht so ohne
Weiteres reproduzieren. Und mit der Last der Erwartungshaltung entsteht
jene Spannung, die aus einem einfachen Konzert etwas Besonderes machen
kann.
