
Glasvegas mit Euphorie und Herzleid am 15. Mai im Berliner Postbahnhof
Denkt
man an Schottland, hat man wohl als erstes Bilder von Männern in
Röcken und Dudelsäcken im Kopf, oder erinnert sich daran,
dass sie angeblich sehr geizig sein sollen. Nun, mit ihrer Musik geizen
sie keinesfalls. Im Gegenteil. Uns erreichte Anfang April wieder eine
weitere großartige Veröffentlichung eines Tonträgers
der vierköpfigen alternativen Rockband Glasvegas aus Glasgow.
Der Song
“Euphoria, Take my hand” aus dem neuen Album
“Euphoric/// Heartbreak \\\” ist schon wochenlang ein
Dauerbrenner in bekannten Berliner Radiostationen. Ein bisschen
mystisch klingen sie und sehr melodisch zugleich. Die Stimme des
Frontsängers James Allen, einem ehemaligem Fussballspieler, steht
mit dem typischen schottischen Akzent immer im Vordergrund der Musik.
Eingeleitet wird das Album durch “Pain, pain never again”,
ein dreiminütiges düsteres und undeutliches Gemurmel, bevor
mit “The world is yours” die eigentlichen Songs losgehen.
Das Album schließt mit dem Klavierstück “Change”
und der Stimme einer Frau ähnlich mystisch wie es begann.
Entdeckt wurde
die Band 2006 in Glasgow von dem schottischen Musikfachmann Alan McGee.
Bands wie Oasis und Primal Scream wurden ebenfalls schon von ihm unter
Vertrag genommen. Der Bandname Glasvegas ist eine Anspielung aus ihre
Heimatstadt Glasgow.
Nach einer Tour
Anfang 2008 wurden Glasvegas schließlich von Columbia Records
unter Vertrag genommen und veröffentlichten mit
“Geraldine” ihre erste richtige Single, die bis in die
britischen Top 20 kam. Ihr erstes Album “Glasvegas” war
ebenfalls sehr erfolgreich und als Vorband von U2 im Rahmen der
360°-Tour 2009 machten sie sich entgültig einen Namen. Jetzt
mit Flood als Produzenten und einer neuer Drummerin geht es wieder auf
Tour.
Am 15. Mai
spielen sie mit ihrem neuen Album im Berliner Postbahnhof am Ostbahnhof
in der Straße der Pariser Kommune. Karten sind noch an allen
bekannten Vorverkaufsstellen für rund 23 Euro zu haben. Lasst euch
das nicht entgehen!
[Tina Schwabe]
Glasvegas (Rock)
WALL
OF SOUND - Alan McGee ist schuld. Wieder hat der Entdecker von Oasis am
Rad der Popmusik gedreht, als er verkündete, dass es sich bei
Glasvegas um die "aufregendste Band seit The Jesus And Mary Chain"
handele. "Danach wurde alles ziemlich heftig", sagt der Sänger
James Allan im Rückblick auf den Start seiner Karriere, an der er
seit seinem Rausschmiss aus dem Fußballclub Dumbarton gebastelt
hat. Seine Haltung ist voller Stolz auf seine schottische Heimat, sein
Sound greift zurück auf die Geschichte von Rockabilly und Pop seit
den frühen 50er Jahren. Die Karriere seiner Band ist atemberaubend.
Glasvegas
Am 1.4.
erscheint die neue zweite Platte von Glasvegas. Das schottische
Quartett hatte 2008 einen Wahnsinns-Aufstieg mit ihrem ersten Album und
durfte sogar U2 auf deren Tour supporten...
"Sie sehen aus
wie halbstarke Arbeiterkids und klingen wie eine Mischung aus Oasis und
den Swinging Sixties - Glasvegas gelten als der neue Sound-Hype der
Insel. Zu Recht: Denn rauer und melancholischer klang Pop schon lange
nicht mehr." schrieb der Spiegel zum Debut-Album. Wir warten gespannt
auf den neuen Silberling...letztens gab`s im ausverkauften Magnet einen
guten Vorgeschmack...!
15.05.2011 | Einlass: 20:00 Uhr | Beginn: 21:00 Uhr | VVK: 20,00 € zzgl. Gebühren
