
Fink in Berlin - 15.10.2011 in der Passionskirche
Ursprünglich
wollte Fink TripHop machen, was aber herzlich in die Hose ging. Also
schnappte er sich, inspiriert von Beck und Joni Mitchell, die Gitarre,
und gilt heute als (noch) unterschätztes Songwriter-Genie!
"Man darf sich nicht zu sehr anstrengen und vor allem nicht versuchen, jemandem zu gefallen", sagt Finian Paul Greenall alias Fink
in einem Interview zu seinem Albumsdebut "Perfect Darkness" in Berlin.
Er beschreibt es als glücklichen Zufall, dass die Leute die Musik
mögen, die er zusammen mit seinem Bassisten und seinem Drummer in
der nach ihm benannten Band "Fink" fabriziert.
Eigentlich war
es sein Plan, sich in der Clubbing-Szene als DJ durchzusetzen. Als er
aber feststellen musste, dass Vinyl-Platten nicht mehr sonderlich
aktuell sind, wollte er lieber mit eigener Musik auf Tour gehen. Und
zwar mit deutlich ruhigeren Rhythmen und Blues-Tönen. Mit seinem
charakteristischen akustischen Gitarrenspiel verschafft er sich
letztendlich auch bei einem breiteren Publikum Gehör.
Er erreicht
viele Fans mit seinen stimmungsvollen Songs und erntet frenetischen
Jubel für seine Songs wie "Berlin Sunrise" oder "Honesty". Da er
und seine beiden Bandmitglieder einem unabhängigen Label ohne
Druck unterstehen, produzieren sie Freiheit auf Platte. Ein Glück,
das den Engländer dorthin brachte, wo er hingehört: an die
akustische Gitarre und in die Nähe des Publikums.
Passionskirche, Marheinekeplatz, 10961 Berlin