
02.12.2011
Thank you Ferry much!
Electronic Beats holt Bryan Ferry nach Berlin
Das Abschlusskonzert der
»Olympia«-Tour am 8. Dezember fällt zusammen mit der
Eröffnung einer Ausstellung über Bryan Ferry, die bis zum 8.
Januar 2012 läuft.

Dabei sein ist alles, wenn
Bryan Ferry
am 8. Dezember im Berliner Admiralspalast das Abschlusskonzert seiner
großen »Olympia«-Tournee spielt – auf Einladung
von
Electronic Beats. Denn wer
nicht dabei ist, verpasst die Krönung eines großen
Comebacks, markiert das jüngste Album doch noch mal einen
entscheidenden Einschnitt in der mittlerweile 40 Jahre währende
Karriere der Stil-Ikone Ferry. Schließlich hat er für dieses
Meisterwerk mit seinen alten Roxy-Music-Kumpels
Phil Manzarena,
Andy Mackay und
Brian Eno kooperiert.
Neben Brian Eno ist Bryan Ferry selbst bis heute das
Aushängeschild einer Entwicklung in der Popmusik, die
schweißtreibende Rock-Authentizität gegen kühn
inszenierte Künstlichkeit ausspielte und damit Generationen von
Musikern prägte, die sich nicht mit dem Klischee der ehrlichen
handgemachten Musik zufrieden gaben. Betrachtet man ihn und Roxy Music
somit auch als Vorreiter der elektronischen Musik, passt er erst recht
perfekt in die Ahnenreihe des Electronic-Beats-Programms – neben
Donna Summer und Yello. Für alle, die nach einem Abend mit Bryan
Ferry längst noch nicht genug haben, präsentiert die Telekom
»Bryan Ferry – An Exhibition« in der Berliner Galerie
.HBC. Die Kuratoren Marc Grafeuille und Isaac Ferry haben Bilder aus
Ferrys Archiv, Roxy-Music-Albumcover, Outtakes und Konzertaufnahmen zu
einer Hommage zusammengestellt.
[
Paula Fuchs]
Ein Commander im Admiralspalast
Spex präsentiert
Bryan Ferry kommt nach Berlin
Text: Thomas Vorreyer

Er
war sicherlich für einige der am schlechtesten sitzenden
Anzüge der 80er-Jahre mitverantwortlich, für manch
gelschwangeres Gockeltum wohl auch. Doch an BRYAN FERRY sah das alles
toll aus, wirkte faszinierend und cool. Nur war das Gros der
Ferry-Nachwuchsdandies zum Scheitern verurteilt, seine Stimme - das
wichtigste Charakteristikum(!) - ohnehin unnachahmlich. 1971
gründete er mit Andy Mackay und Brian Eno (der 1973 wieder
ausstieg) die Band Roxy Music, die als ursprüngliche Rockband mit
Alben wie For Your Pleasure und Country Life einen frühen Entwurf
von Synthpop und New Wave schufen. Für manche gilt Ferry deshalb
bis heute als Vorreiter der elektronischen Musik, auch wenn das eher
deren späteres Popappeal betrifft. Schon 1973 begann er parallel
zu Roxy Music hauptsächlich mit Coverversionen gespickte Soloalben
zu veröffentlichen.
2010 erschien sein dreizehntes Album Olympia - nahezu
zeitgleich mit dem Brian Enos Small Craft on a Milk Sea, wobei Eno auch
an Teilen von Olympia mitarbeitete. Und was Kate Moss hier auf dem
Cover schmückte, wusste auch beim Hören zu glänzen.
Plötzlich war es Ferry auch solo gelungen ein überwiegend
relevantes Werk zu schaffen, das über den Entertainer Bryan Ferry
hinausging. Am Ende schaffte es das Album gar in die Top Ten der
Spex-Jahrescharts 2010 und die Ehrungen rissen nicht ab: Seit diesem
Sommer ist Ferry auch ein Commander of the British Empire.
Am Donnerstag, dem 8. Dezember, spielt Bryan Ferry
für Electronic Beats by Telekom eines der letzten drei Konzerte
der Olympia-Tour im Admiralspalast, Berlin. Spex co-präsentiert
das Konzert und verlost noch 3x2 Gästelistenplätze.

07.12.2011
Der Tanz des Dandys
Spät, aber nicht zu spät schafft das Glam-Idol den Anschluss an die elektronische Gegenwart.

Natürlich ist da
diese Stimme, die sich früher mal nervös anhörte und mit den Jahren
sanfter und verträumter wurde. Da ist natürlich auch
die makellos ausgesuchte Garderobe, die aus ihm den
Gentleman des Rock gemacht hat. Der Mann verfügt fraglos über Stil und hat eine
unverwechselbare Persönlichkeit.
Aber als Songschreiber hat sich Bryan Ferry nie über einen
längeren Zeitraum etwas zugetraut. Für einen Musiker seiner
Statur ist es erstaunlich,
wie viele Alben mit Coverversionen in der Diskografie stehen. Erst im vierten Anlauf veröffentlichte er einen Longplayer
mit ausschließlich eigenen Stücken, das war "
In Your Mind" aus dem Jahr 1977.
Seine beste Phase hatte Ferry direkt nach Auflösung von Roxy Music. Damals stand er wirklich einmal kurz davor,
ein Solo-Ich zu finden, das über lange Zeit und alle Trends hinweg Wirkung entfalten kann. "
Boys & Girls" und "
Bête Noire"
waren großartige Nachtschwärmer-Platten, auf denen der
Bergarbeitersohn aus dem Nordosten Englands mit coolem Funk und
elegant-weltmännischer Ausstrahlung glänzte. Aus
unerfindlichen Gründen hat er diesen Ansatz
dann aber nicht weiterentwickelt
und sich lieber wieder Interpretationen von Oldies zugewandt, was sich
zunehmend bemüht anfühlte. Vor vier Jahren mit einem
Album mit Dylan-Songs
zu kommen war schlichtweg überflüssig. Ferry hatte schon
vorher mehrfach Songs seines Helden aufgenommen. Aber man soll die
Hoffnung nie aufgeben. Nach dem Fehlschlag mit "Dylanesque" wagte der
Dandy doch noch mal
den Sprung in eine Welt, in der man ihn viel eher sieht. Zuerst lockte ihn DJ Hell mit "
U Can Dance" aufs Techno-Parkett, danach eröffnete derselbe Track in anderer Aufmachung sein eigenes Album "
Olympia".
Unterstützung leisteten die alten Mitstreiter von Roxy Music
inklusive Brian Eno. Model Kate Moss posierte fürs Cover.
Eine gelungene Zusammenarbeit mit dem Dance-Duo
Groove Armada im Song "Shameless" deutete zudem an, dass Ferry sehr wohl in der Lage ist, mit der Zeit zu gehen. Alter spielt dabei
überhaupt keine Rolle. Auch ein Mann mit 66 Jahren hat noch Möglichkeiten.
[Text: Thomas Weiland]
Bryan Ferry, Admiralspalast, Do 8.12., 21.30 Uhr, ausverkauft
Fotoausstellung Bryan Ferry – an exhibition, .HBC, 8.12.11 - 8.1.12, Mo+Di ab 19 Uhr, Mi-So ab 14 Uhr

Montag, 5. Dezember 2011
Die Höhepunkte der Woche
Entertainer: Bryan Ferry singt im Admiralspalast
08.12.: Als er sich vor vier Jahren mit einer rockig gerumpelten Platte
und Tournee über die Songs von Dylan hergemacht hatte, zweifelte
so mancher Fan, ob im Hause des Pop-Dandys Bryan Ferry wirklich noch
alles in Ordnung sei. Doch mit dem Folgealbum "Olympia" war die Welt
2010 wieder in Ordnung. Ferry schmachtete in gewohnter Opulenz und
ironischer Dekadenz. In Berlin beendet er nun seine "Olympia"-Tournee.
Edel und gut.
Donnerstag, 8. Dezember 2011
King of Cool: Bryan Ferry
Als
er vor wenigen Tagen von der Königin zum Commander of the Order of the
British Empire ernannt wurde, wird selbst dem King of Cool recht warm
ums Herz geworden sein.
Die
kleine Zeremonie im Buckingham Palace dürfte auch ganz nach seinem
Geschmack gewesen sein, schließlich steht Bryan Ferry wie kaum ein
zweiter in der Pop-Musik für die Welt des Glamours. Mit seiner letzten
Platte "Olympia", deren Cover Kate Moss ziert, nimmt der stets wie aus
dem Ei gepellte Dandy Bezug auf Édouard Manets Skandalgemälde. Ferry
spielt virtuos mit Mode, Kunst und Musikgeschichte. Das Ergebnis ist
stets prickelnd, glitzernd, unverschämt gut.

02. Dezember 2011
Bryan Ferry im Interview: "Ich hoffe, ich sterbe bis dahin ..."
... aber nur, falls sich irgendwann
bei seinen geliebten Tennisregeln etwas ändern sollte. Wir
sprachen mit Bryan Ferry natürlich auch über andere Themen:
sein Konzert im Berliner Admiralspalast und die Foto-Ausstellung "An
Exhibition".

Am 8. Dezember gibt Bryan Ferry, 66, im Rahmen von Electronic Beats by
Telekom ein Konzert im Berliner Admiralspalast. Am selben Tag
eröffnet in der Galerie HBC die Ausstellung „Bryan Ferry
– An Exhibition“, die den Musiker mit Bildern –
Roxy-Music-Albumcover, Kate-Moss-Bilder aus dem Shooting für das
Album „Olympia“ – sowie Filmmaterial würdigt.
Wir sprachen mit Bryan Ferry.
Musikexpress:
Mr. Ferry, Ihre Ausstellung zeigt Bilder Ihrer eigenen Geschichte, als
Mitglied bei Roxy Music und als Solomusiker. Sie haben selbst auch
schon Fotografie gezeigt, wie bei Ihrer Schau "So London". Dort
kuratierten Sie Stücke Londoner Designer von Fred Perry bis
Vivienne Westwood. Was würden Sie zeigen bei einer Ausstellung,
die typisch wäre für Berlin?
Bryan Ferry: Das ist schwer zu
sagen. Das Besondere an Berlin ist sicher die Verfügbarkeit
freier Flächen. Berlin ist Deutschlands kreatives Zentrum. Gerade
Ostberlin. Der Osten der Städte. Ostberlin und East London, dort
tummeln sich junge Kreative. Es muss ungemein aufregend sein als
Kunststudent in Berlin zu leben. Ich sollte meine Fotokamera öfter
mit mir tragen. Es mag etwas albern klingen, vereinfachend, aber
ich mag auch Landschaftsaufnahmen. Sie sind meine liebsten Motive. Wim
Wenders' Landschaftsaufnahmen gefallen mir sehr. Dass er gute Bilder
von der Natur macht, ist typisch.
Typisch wofür?
Für Menschen wie Wenders. Regisseure, die hauptberuflich mit
vielen Menschen zu tun haben. Sie kehren ihnen beizeiten den
Rücken zu und fotografieren Landschaften.
Es fällt auf, wie
zeitgemäß wiederum gerade Ihre Videos aus den Achtzigern
aussehen: Die Models in den Clips zu "Don't Stop The Dance" oder "The
Right Stuff" ähneln den heutigen.
Nun ja, alles wiederholt sich, oder? Dabei geht es nicht nur darum,
dass sich heute die Achtziger wiederholen. Im 20. Jahrhundert gab es
unzählige Ästhetik-Revivals bestimmter Dekaden. Das finde ich
okay. Solange es gut aussieht. Bei unseren Liveshows werden Sie auf den
Bildschirmen hinter der Band viele Videos sehen aus vergangenen Zeiten.
Vor einem Auftritt in den Achtzigern bei der Sendung "Formel Eins"...
Ich soll bei einem Formel-Eins-Rennen aufgetreten sein?
... pardon, bei der deutschen
Musiksendung "Formel Eins", sagten Sie: Viel erotischer als zwei
Menschen miteinander tanzen zu sehen, sei der Tanz zweier Schlangen.
Danach gingen sie auf die Bühne und tanzten gleichermaßen
geschmeidig wie Furcht einflößend. Ich dachte als Kind:
Alles klar, das muss jetzt der Schlangentanz sein.
Was? (lacht). Das hatte ich gesagt? Na gut. Bei unserer aktuellen
Tournee begleiten mich zwei Tänzerinnen. Auch sie beherrschen den,
wenn Sie so wollen, "Snake Dance". Lassen Sie sich überraschen!
Ihre Ausstellung "Bryan Ferry - An
Exhibition" zeigt viele Bilder von Kate Moss, die ihr jüngstes
Album "Olympia" zierte. War es leicht Moss für Ihr Cover zu
gewinnen?
Glamorous Girls waren schon immer ein Coverthema, für Roxy Music
wie für mich als Solomusiker. Kari-Ann Muller stand Model für
unsere erste Platte von 1972, dann Amanda Lear. Später Jerry Hall.
Danach war oft ich auf den Covern abgebildet. Meine jüngste
Platte, "Olympia", entwickelte sich zu einer sehr wichtigen für
mich. Also wollten wir auch jemanden richtige Tolles für das Cover
gewinnen. Zur Zeit der Song-Aufnahmen beschäftigte ich mich mit
Édouard Manets Gemälde "Olympia". Das Bild löste 1863
ja einen Skandal aus in Paris aus. Das nackte Model, die wie eine
Prostituierte wirkte. Eine Frau der Nacht und ihre Versinnbildlichung.
Etwas, das aneckt, Kanten hat, stand auch mir im Sinn, als ich
"Olympia" konzipierte. Es ging mir um eine moderne Interpretation von
Manet. Anstelle der Nacktheit trägt Kate Moss Juwelen. Kate Moss
hat diese Kanten, ist notorious. Sie ist eine Frau mit
Rock'n'Roll-Historie. Und für mich eine Muse, als ich das Album
aufnahm.
Wieviele Bilder wurden von ihr gemacht?
Oh Gott, das war ein Alptraum. Welches Bild sollten wir nehmen für
das Cover? Wir hatten so viele gute. Die anderen Aufnahmen sind ja im
Buch gelandet, das der Deluxe-Edition der CD beigelegt ist. Und die
zeigen wir auch in der Ausstellung.
Warum eigentlich ist Moss auf dem Cover kopfüber zu sehen?
(Lacht). To be perverse, I suppose.
"Perverse" kann im Englischen "verdreht" bedeuten, aber auch "verdorben".
Ja. Eigentlich erschien sie nur deshalb kopfüber, weil mir diese
Aufnahme am besten gefallen hatte. Das Kopfüber-Bild ist
sicherlich nicht die offensichtlichste Art sie zu porträtieren
– dafür von einem kommerziellen Standpunkt aus betrachtet
riskant, verwirrend. Aber das Cover sollte eben auch nicht zu
aufdringlich aussehen.
Was wäre passiert, wenn Kate Moss nicht zugesagt hätte?
Das weiß ich nicht. Wir hatten Glück, denn Kate ist ein Fan
meiner Musik. Sie fragte mich sogar, ob ich bei ihrer Hochzeit (Kate
Moss heiratete 2010 den "The Kills"-Musiker Jamie Hince) live spiele.
Am selben Tag traten wir ja schon bei einem Festival in England auf.
Ich hatte Bedenken, ob wir diese zwei Auftritte zeitlich koordinieren
könnten. Sie sagte: "Don't worry, ich schicke einen Hubschrauber."
Also, 16 Leute rein in den Helikopter und dann los zu ihr. Unser
Auftritt bei ihrer Hochzeit fand dann um Mitternacht statt. Wir
spielten ihr Lieblingslied. Eine ungewöhnliche Auswahl.
Um welchen Song handelt es sich?
"If There Is Something" aus unserem ersten Album "Roxy Music". Dieses
Lied hatte ich noch nie auf einer Hochzeit gespielt. Und dann in diesem
ungewöhnlichen Setting. Wenige Zuschauer, aber unter ihnen wohl
die komplette Modewelt. Ich glaube, die meisten Gäste waren schon
etwas betrunken, das hatte auch uns als Musiker etwas Spannung genommen.
Ihre Ausstellung zeigt die Roxy-Music-Cover. Welches gefällt Ihnen am besten?
Das erste, "Roxy Music", mit Keri-Ann Muller. Es ist das ikonischste.
Das zweite wäre "Siren" von 1975, das Jerry Hall als Nixe auf den
Klippen zeigt. Aufnahmen vor Ort zu produzieren war immer gut. Das
"Siren"-Bild nahmen wir in einer zerklüfteten Gegend in
West-England auf, dort gab es eine wilde Küstenlinie. Für den
Tag der Aufnahmen wurde ein Sturm vorher gesagt mit meterhohen Wellen.
Dieser Tag stellte sich jedoch als der wärmste Tag der Geschichte
heraus. All das merkt man dem Bild vielleicht nicht an. Immerhin, das
Cover weckt für mich Assoziationen an griechische Mythologie.
Was müssen das für Zeiten gewesen sein, als noch so viel Wert gelegt wurde auf ein Covershooting vor Ort?
Wir hatten damals gar keine andere Wahl als on location zu produzieren.
Die Motive ließen sich nicht künstlich an einem Computer
herstellen. Und wie aufregend es war, nach dem Shoot nicht gleich zu
wissen, ob die Bilder auch was geworden sind. Das fand man erst Tage
später heraus. Heute sieht das alles anders aus. Zwanzig Leute
sind gleich vor Ort, jeder hat einen Computer bei sich. Ich glaube, ich
hatte damals alle schlechten Bilder gleich verbrannt -
Beweisvernichtung (lacht). Heutzutage hat eine öffentliche Person
viel weniger Kontrolle über Bilder, alles landet immer
irgendwo. Ich wüsste noch nicht mal, wie man twittert. Ich
mag es, dass viele Kreative heute ihre Videos selbst produzieren und
gleich hochladen. Auch wenn die Qualität vieler Clips
natürlich differiert. Das wäre so, als würde man Tennis
spielen und sich gleich für Roger Federer halten. Es gibt da
unterschiedliche Level.
Sie spielen Tennis?
Es ist die einzige Sportart, die ich spiele. Ich spiele aber nicht in Federers Liga, my dear.
Roger Federer trat zuletzt bei den
ATP-Finals in der Londoner O2-Arena auf. Im Gegensatz zu Wimbledon eine
britische Tennis-Veranstaltung, die wie ein Rock-Konzert inszeniert
wird.
Ja, das hat etwas Amerikanisches. Ich bin eher traditionell.
Weiße Kleidung. Stille. Und Asche, Spiele auf Asche! Die French
Open sind wirklich stylish, das sehe ich mir gerne an. Asche
entschleunigt Tennis auf angenehme Weise, es geht da um Finesse. Nicht
immer nur um Aufschlaghammer.
Ein Plan des Tennis-Managers Ion
Tiriac sieht vor rote Asche blau zu färben: Dadurch werde eher
sichtbar, ob Bälle im Aus landen oder noch die Linie streifen.
Bitte, wie furchtbar. Ich hoffe, ich sterbe, bevor das passiert (lacht). Ich liebe Rot.
Hat sich die Art verändert, wie Musiker ihr Image gestalten?
Das weiß ich nicht. Ich kann nur für mich sprechen. Ich lege heute mehr Wert auf mein Auftreten.
Sie kokettieren, denn Sie legten doch schon in den Siebzigern mehr Wert aufs Äußere als alle anderen.
Je älter man wird, desto wichtiger wird der richtige, angemessene Auftritt.
[Interview: Sassan Niasseri ]
Ausstellung „Bryan Ferry
– An Exhibition“ im HBC, 8. Dezember 2011 bis 8. Januar
2012, Montags und Dienstags ab 19 Uhr und von Mittwoch bis
einschließlich Sonntag ab 14 Uhr bis spät nachts. Eintritt
frei.